Wir kämpfen für eine solidarische und offene Welt, in der alle Menschen nachhaltig gemeinsam gut leben können. Das heißt für uns zum Einen ganz klar unsere Umwelt so zu erhalten, dass auch nachfolgende Generationen den selben Lebensstandard fortführen können. Es heißt aber auch, gesellschaftliche und soziale Strukturen so zu verändern, dass ein friedliches Miteinander möglich ist, die Würde und Rechte des Einzelnen gewahrt werden und individuelle Freiheiten ihre einzigen Grenzen dort finden, wo sie andere bedrohen oder verletzen. Wir wollen raus aus der Wegwerfgesellschaft, weg von der Selbstverständlichkeit der Ausbeutung anderer für unseren europäischen Wohlstand, hin zu einer gerechten und nachhaltigen Zukunft. Wir wollen weg von Hass und Hetze hin zu Solidarität und Respekt.

Als Schwerpunkte haben wir uns deshalb für das kommende Jahr Die Themen Ökologie, Europa, und Antifaschismus gesetzt.

 

Ökologie – there is no plan(et) B!

Wir wollen, dass auch in der fernen Zukunft ein leben mit mindestens dem Lebensstandard den wir heute haben noch möglich ist. Ein alter grüner Wahlspruch lautet „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt“ – das gilt auch weiterhin! Es ist unsere Verantwortung so zu handeln wie wir es uns von vorhergehenden Generationen gewünscht hätten. Noch haben wir die Chance das schlimmste zu verhindern und deshalb auch die Verpflichtung dazu. Außerdem sind die auswirkungen des Klimawandels, wenn auch nicht unbedingt bei uns, schon jetzt zu spüren –  er trifft uns vor allem als soziale Frage: Die Zahl der Klimaflüchtigen besonders aus dem globalen Süden steigt, Bewohner*innen ganzer Inselstaaten sind durch steigende Meeresspiegel bedroht. Deshalb fordern wir konsequenten und echten Umwelt- und Klimaschutz – jetzt!

Das bedeutet für uns vor allem auch eine schnelle und konsequente Energie- und Verkehrswende mit einem gesamteuropäischen Kohleausstieg bis spätestens 2030 und Ausbau und Förderung des ÖPNV (möglicherweise hin zu einem kostenlosen, klimaneutralen & bundesweiten Netz) , den Erhalt und Ausbau von Naturschutzgebieten, eine stärkere und ausschließliche Förderung von ökologischer Landwirtschaft, eine starke Reduzierung von Einwegprodukten und -verpackungen. Außerdem muss die Industrie aufhören sich ängstlich vor dem Umweltschutz zu verschließen und ihn stattdessen als Chance begreifen: die E-Mobilität öffnet einen völlig neuen Markt und erneuerbare Energiekonzepte schaffen die Arbeitsplätze neu, die im Atom- und Kohleausstieg verloren gehen.

 

Europa – gemeinsam gehts besser!

In Zeiten von Brexit und Co. ist uns ein starkes, pro-europäisches Bekenntnis wichtig – wir wünschen uns eine starke, intensive Zusammenarbeit in einem offenen und solidarischen Europa, weil viele Herausforderungen wie die Klimakrise oder soziale & wirtschaftliche probleme gemeinsam einfach leichter zu bewältigen sind. Das heißt für uns konkret, die europäische Zusammenarbeit auf ökologische, soziale und gemeinschaftliche Themen zu fokussieren und zu stärken. Es heißt aber auch, europäisches Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken und dem neu aufstrebenden Nationalstaatsdenken entgegenzuarbeiten. Deshalb freuen wir uns auch auf die Europawahl am 26. Mai und hoffen auf ein starkes Ergebnis für ein grünes Europa!

 

Antifaschismus – wehret den Anfängen!

Aus der deutschen Vergangenheit, unserem Streben nach einer offenen, gemeinsamen Gesellschafft und dem gesunden Menschenverstand erwächst für uns das Selbstverständnis der Verpflichtung zum Antifaschismus.

Wir wenden uns deshalb explizit gegen Nazis alter und neuer Ordnung. Autoritäre und nationalistische Tendenzen sind gewinnen in Deutschland und Europa wieder an Zuspruch, verbunden mit dem Versuch, extremistisches rechtes Gedankengut  zu machen.Wir verurteilen alle politische Bestreben in diese Richtung zutiefst, ob nur mit kleinen schrittweisen Tabubrüchen unter dem Deckmantel der „besorgten Bürger“ wie bei der AfD oder mit offenen und perversen Versuchen Rassismus und Intoleranz „hip“ zu machen wie von seiten der Identitären Bewegung. Weil mit kleinen scheinbar versehentlichen Überschreitungen von roten Linien versucht wird, nach und nach extremistische und menschenfeindliche Weltbilder gesellschafts- und massenfähig zu machen ist es unsere Aufgabe und Verpflichtung diese nicht anzunehmen und zu akzeptieren sondern laut zu bleiben und vehement zu protestieren und gleichzeitig verdrehte Umstände klarzustellen, auch wenn das Anstrengend und nicht immer leicht ist – Antifaschismus bleibt Handarbeit! Wir lassen uns nicht den Mund verbieten im Kampf für eine offene, nachhaltige und solidarische Welt!

 

Zukunft wird aus Mut gemacht – Wir bleiben unbequem!

Natürlich stehen auch viele weitere Ziele im Raum – Eine verantwortliche Drogenpolitik mit der Legalisierung von Cannabis als Medikament und als Genussmittel, Stärkung von Tierrechten, die ersatzlose Streichung von §219a StGB, Parité in den Parlamenten und Regierungen, eine friedliche Außenpolitik, der Stopp von Rüstungsexporten und vieles Mehr. Das sind viele Veränderungen, die viel Anstrengung und Engagement fordern – wir sind bereit dazu! getreu unserem Motto „Jung. Grün. Stachelig.“ ist für uns klar: Wir bleiben unbequem und laut für eine offene, gemeinsame, grüne Zukunft.

 

Mach mit! bei uns sind alle wilkommen die Lust haben, etwas zu verändern und für eine grüne, solidarische und offene Zukunft eintreten wollen. Unsere Offenen Treffen finden jeden Dienstagabend um 19:00 Uhr im Grünen Büro, Steintor 1, 96450 Coburg statt. Mehr Infos